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Das neue Smartphone von Kodak heißt Ektra

Android-Nostalgie im Retro-Design
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Knapp zwei Jahre ist es her, seit Kodak zum letzten Mal in Sachen Smartphone unterwegs war. Auch mit speziellen Objektiven hatte das Unternehmen versucht, den Sprung in die Jetztzeit zu schaffen; wirklich erfolgreich war diese Strategie nicht. Was nicht bedeutet, dass man nicht weiterhin in diesem Geschäft experimentieren will. Aktueller Beweis: das Ektra. Im Dezember soll das neue Smartphone für 500 Euro in den Handel kommen.

Die ursprüngliche Ektra, eine 35mm-Kamera, die mit zahlreichen Innovationen aufwarten konnte, kam 1941 auf den Markt. Sie gilt als Klassiker, auch wenn sie gleichzeitig mit zahlreichen technischen Problemen zu kämpfen hatte. Den Markennamen nutzte Kodak noch deutlich länger für die unterschiedlichsten Kameras. Ein Stück Geschichte, das jetzt auf ein Telefon gedruckt wird. Das Design ist im Ansatz einer Kamera nachempfunden, die Rückseite aus Kunstleder sorgt für Retro-Atmosphäre. Und wer sich aktuell über aus dem Gehäuse herausstehende Smartphone-Kameras beschwert, wird an der Beule des Ektra seine wahre Freude haben. Dahinter steckt ein 21-Megapixel-Sensor von Sony.

Gallery: Kodak Ektra (2016) | 12 Photos



Die technischen Details machen gar keinen schlechten Eindruck. Als Prozessor kommt der Helio X 20 von MediaTek zum Einsatz (10 Kerne), 3 GB RAM und 32 GB (erweiterbarer) Speicher und ein 3.000 mAh starker Akku mit MediaTeks "Pump Express"-Schnellladetechnik sind ebenfalls verbaut. Das Display misst 5" und löst mit 1080p auf. Als Betriebssystem ist Android 6 installiert, aktuelle Pläne für ein Update auf Nougat gibt es nicht, Sicherheits-Patches sollen jedoch regelmäßig ausgespielt werden. Kodak hat das Telefon natürlich nicht selbst gebaut; Bullitt, ein Auftragsfertiger, der unter anderem die Outdoor-Handys von CAT baut, zeichnet für die Hardware verantwortlich.


Besonderes Augenmerk legt Kodak - natürlich! - auf die Kamera-App, die durch umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und spezielle Szenen-Modi nicht nur mit den Mitbewerbern mithalten soll, sondern sich auch ein wenig so anfühlen soll eine eine echte Kamera. Vorinstalliert ist zudem Snapseed für die Fotobearbeitung. Auf weitere Apps für Fotografen wird auf dem Homescreen dezidiert hingewiesen. Über ein weiteres vorinstalliertes Programm können direkt vom Smartphone physikalische Abzüge und Fotobücher bestellt werden.

Ob Kodak mit dem Ektra-Smartphone tatsächlich eine Chance haben wird? Darüber entscheiden wird einerseits natürlich die Qualität der Kamera, vor allem jedoch, ob der Markenname Ektra heute noch etwas bewegen kann.

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