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GPS in Moskau kaputt

Kein Kommentar aus dem Kreml
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Bereits seit Juni kommt es in Moskau, konkret rund um den Kreml, immer wieder zu GPS-Problemen. Smartphone-Apps, die auf das Ortungssystem angewiesen sind, verweigern entweder komplett den Dienst oder weisen als aktuellen Standort den knapp 30 Kilometer entfernten Wnukowo-Flughafen aus. Grigory Bakunov, Programmierer des russischen Internet-Giganten Yandex, sagte in der vergangenen Woche gegenüber Pressevertretern, ein Störsender im Kreml sei für die Probleme verantwortlich.

Während eine offizielle Stellungnahme des Kremls aussteht, wird es der Moskauer Bevölkerung langsam aber sicher zu bunt. Die Beschwerden kommen aus den unterschiedlichsten Richtungen: Spieler von Pokémon GO finden keine Viecher mehr, Jogger und Teilnehmer des Marathons letzten Monat beschwerten sich über fehlerhaftes Tracking und längeren Routen. Und wer ein Uber-Taxi ruft in der Moskauer Innenstadt hat ebenfalls schlechte Karten.

Bakunov vermutet,dass mit der Störung des GPS-Signals Drohnen daran gehindert werden sollen, über oder im Umkreis des Kreml zu fliegen. Ein Sprecher von Vladimir Putin sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, er sei über Probleme nicht im Bilde gewesen, bevor es ihm vor kurzem auf dem Weg in den Kreml selbst aufgefallen sei.

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