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UK-Schulen probieren Bodycams für Lehrer aus

Nur wenn sie "gerechtfertigt, angemessen und notwendig" sind.
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Zwei Mittelschulen im Vereinigten Königreich stattet in einem Feldtest ihre Lehrer mit Bodycams aus. Nicht, um die Schüler vor übergriffigen Lehrern zu schützen, sondern um übergriffige Schüler dabei zu filmen, wie sie "eine gefühlte Bedrohung für einen Mitarbeiter oder anderen Schüler" darstellen.

Allerdings werden die Kameras nicht ständig an sein, sondern nur, wenn die am Experiment teilnehmenden Lehrkräfte es für nötig halten. Die Filmaufnahmen würden in einem Rechenzentrum gesichert.

Die Kameras sollen "niedrigschwellige Hintergrundstörungen" während Schulstunden unterdrücken. Die Eltern seien "vollumfassend informiert" und "unterstützen" die Maßnahme. Gefilmt werde nur, wenn es "gerechtfertigt, angemessen und nötig sei", versichert einer der Experimentleiter.

Ob die Kameras mit Ankündigung angeschaltet werden oder ein Lichtsignal zeigen, wenn sie in Betrieb sind, geht aus dem Artikel im Guardian leider nicht hervor.

Das ist nicht das erste Mal, dass in Schulen Bodycams eingesetzt wurden. Schon 2015 experimentierte der US-Schulbezirk von Iowa mit 13 Kameras für Schulleiter und ihre Stellvertreter.

In den USA wie in UK wird teils äußerst harsch gegen störende Schüler vorgegangen - einen erschreckenden Einblick in dieses System bietet dieser Artikel der November-Ausgabe des Atlantic.

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