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Alphabet spart sich eine ganze Menge Luftballons

Project Loon funktioniert viel besser als gedacht
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Alphabets Internet-Ballons, die schlecht angebundene Orte der Welt mit drahtlosem Internet versorgen sollen, funktionieren viel besser als gedacht. Seit dem Projektstart vor vier Jahren, schreibt Astro Teller, habe das Team von Project Loon seine eigenen Erwartungen übertroffen.

Im September zeigten die EntwicklerInnen, wie ihr "Netzwerk aus selbst-navigierenden, Internet-ausstrahlenden Ballons" gelernt habe, auf Luftströmungen zu surfen und so monatelang über einer bestimmten Stelle zu bleiben. Auf einer Pressekonferenz in Mountain View teilte Projektleiter Astro Teller nun mit, dass so nur 10, 20, 30 Loon-Ballons benötigt werden, um eine Gegend mit Internet zu versorgen, und nicht mehr 200, 300, 400.

Why There's Fewer Balloons for Google's Project Loon

Tellers Arbeitsgruppe habe die Navigation und Höhenkontrolle verbessert, aber die zugrunde liegende Künstliche Intelligenz habe noch viel größeres Verbesserungspotenzial. Jetzt müsse man das System noch in verschiedenen Umgebungen testen, um herauszufinden, wie es auf ganz unterschiedliche Bedingungen reagiert.

Weil durch die jüngsten Fortschritte der Preis eines Balloneinsatz drastisch gesunken ist und das Projekt viel weiter gekommen ist, als geplant, sei man einem echten Einsatz viel, viel näher gekommen.

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