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Die nächste iOS-Version könnte knapp 200.000 Apps unbenutzbar machen

64 Bit ist der neue Standard
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Startet man auf einem neueren iOS-Gerät – solche mit 64Bit-Architektur – eine App, die von den Entwicklern länger nicht mehr aktualisiert wurde, wird man von einer solchen Warnmeldung begrüßt. Ein kurzer Schreckmoment ohne faktische Auswirkungen, die App funktioniert wie gewohnt. Mit der im Herbst erwarteten neuen Version von Apples Betriebssystem für iPhone und iPad – iOS 11 – könnte sich das schlagartig ändern.

In der Beta-Version von iOS 10.3 – die finale Version wird innerhalb der kommenden Wochen erwartet – schlägt Apple einen deutlich markigeren Ton an:


Neue Warnmeldung für alte Apps in iOS 11

Hat Apple also ältere, 32Bit-Apps bis dato noch mitgeschleppt, sieht es nun so aus, als würden diese Programme unter iOS 11 den Dienst verweigern, wenn sie nicht für 64Bit fit gemacht werden. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass iOS 11 nur auf Geräten mit 64Bt-Architektur laufen wird, also ab dem iPhone 5s aufwärts. Das Smartphone war im Herbst 2013 in den Handel gekommen.

Sollten sich die Indizien für den Umschwung bestätigen, dann hätte Apple für immerhin vier Jahre beide Hardware-Konfigurationen unterstützt. Einer aktuellen Analyse zufolge wären von dieser Entscheidung rund 187.000 Programme betroffen, das entspricht acht Prozent aller im App Store verfügbaren Applikationen.

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