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Autonome Fahrzeuge: Uber bremst, BMW gibt Gas

Kommt die Zukunft rechtzeitig an?
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Uber

Recode hat interne Unterlagen zugespielt bekommen, aus denen Ubers Programm für autonomes Fahren voranschreitet. Und offenbar gibt es noch ein paar Probleme. Zwar hat die kleine Flotte aus 43 halb-autonomen Fahrzeuge in der letzten Woche zusammen rund 33.000 Kilometer autonom zurück gelegt. Aber zum Beispiel in der ersten Märzwoche musste alle 1,3 Kilometer noch ein Mensch ins Steuer greifen - nicht inbegriffen sind zufällige Eingriffe, Übergabe der Steuerung am Ziel und frühe Überholmanöver.
Das ist nur eine leichte Verbesserung zu Ende Januar, wo noch alle 1,45 Kilometer ein Mensch eingriff.

Die neusten Zahlen zeigen, wie wenig man sich noch auf solche Systeme verlassen kann: Alle 312 Kilometer musste ein Mensch einen Unfall verhindern - als solche kritische Eingriffe bezeichnet Uber Vorfälle, bei denen ein Mensch zu Schaden gekommen wäre oder 5.000 Dollar Sachschaden entstanden wären. In der Woche zuvor musste nun alle 183 Kilometer so ein Zusammenstoß verhindert werden.

Recode hat alle relevanten Zahlen in Grafiken zusammengefasst.

BMW

Derweil der deutche Autohersteller BMW in die Zukunft blickt: Bis 2021 will man Fahrzeuge mit einem Autonomiegrad von 3, 4 und 5 auf die Straße setzen, erklärte Elmar Frickenstein, Bereichsleiter Autonomes Fahren am Donnerstag auf einer Panel-Diskussion in Berlin.

Autonomiegrad 5 bedeutet, dass ein Fahrzeug ganz ohne menschliche Hilfe auf öffentlichen Straßen fahren kann. Level-3-Fahrzeuge müssen mit einem Lenkrad und einem designierten Fahrer noch menschliches Eingreifen ermöglichen.

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