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SWiM: Tippen durch Wackeln 

Labyrinth wird zum Vorbild für die VR? 
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Hui-Shyong Yeo von der St. Andreas Universität hat eine neue Methode für die Tastatur auf Smartphones entwickelt, die sich u.U. auch für VR lohnen könnte. Die Idee: ähnlich wie bei Swipe über die Buchstaben wischen, aber nicht mit dem Finger, sondern durch Wackeln des Smartphones und eine Interpretation der Gyroscope- und Accelerometer-Daten. Klingt kompliziert, sieht im Video sehr leichtgängig aus und erinnert uns daran, wie man den Ball auf die richtige Spur in einem Labyrinth bringt.



Mit 90 Minuten Übung soll man so auf ein "stattliches" Tempo von 32 Wörtern pro Minute kommen. Gamification in allen Ehren, aber schnell ist das nicht, auch nicht für eine Tastatur auf einem Smartphone. Scheinbar ist die Lernkurve aber sehr gut.

Eine sehr klare Praxisanwendung aber könnte so eine Tastatur haben. Virtual Reality. Da ist die Haptik ja bekanntlich problematisch und ein wackelndes Austarieren von Bewegungen irgendwie Voraussetzung.

Die Methode ist hier nicht zum ersten Mal erfunden worden, aber wird jetzt endlich mit einer wirklichen Studie unterstützt, die die Praktikabilität der Idee zu bewahrheiten scheint.

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