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Apple lässt sich Vorabveröffentlichung auf Apple Music ordentlich was kosten

500.000 Dollar für Chance The Rapper
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Wenn sich Musiker und Bands dazu entscheiden, ihre neuen Alben a) nur digital zu veröffentlichen und obendrein b) einer der zahllosen Streaming-Plattformen für einen bestimmten Zeitraum exklusiv zu übereignen, raufen sich die Fans in der Regel die Haare. Tidal hatte diesen Trend angestoßen, Apple folgte er Strategie. Ob sich diese Strategie finanziell lohnt, darf bezweifelt werden. Als Kanye West sein Album "Life Of Pablo" zunächst nur bei Tidal veröffentlichte, wurde die Platte schnell der Hit der illegalen Downloads. Der Chef von Universal Music äußerte sich öffentlich zu dieser Debatte und kündigte an, seinen Künstlern solche Deals so gut es geht verbieten zu wollen. Spotify hingegen spielt in diesem Machspiel nur eine sehr untergeordnete Rolle – löblich –, setzt aber als größer Streamiung-Anbieter andere Daumenschrauben an.

Dass sich diese Exklusivität zumindest kurzfristig für die Musiker auszahlt, bestätigt nun Chance The Rapper. Sein Album "Coloring Book" gab es für zwei Wochen nur und ausschließlich bei Apple Music. Chance hat dafür 500.000 US-Dollar von Apple kassiert. Das hat er kürzlich nonchalant auf Twitter ausgeplaudert. Man muss halt sehen, wo man bliebt. Das Album ist das erste in der Musikgeschichte überhaupt, das nur als Stream veröffentlicht und dennoch mit einem Emmy ausgezeichnet wurde.

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