Image credit:

Eine smart Gabel macht noch keine Diät

Nutzer futtern trotz Vibrations-Pädagogik nicht weniger
0 Shares
Share
Tweet
Share
Save


Der smart Haushalt soll ja nicht nur bequemer sein, smart Haushaltswaren sollen den Nutzer auch zu einem gesünderen, schlankeren Menschen machen, zum Beispiel indem die smart Gabel jeden Happen registriert und dem Nutzer im Zweifelsfall per Statistik ein schlechtes Gewissen bereitet, woraufhin dieser sich prompt bessert - soweit die Marketing-Theorie, die nun ein britisch-niederländisches Forscherteam auf die wissenschaftliche Probe gestellt hat, wobei die smart Gabel 10s der Firma Slow Control zum Einsatz kam, die ähnlich wie die HAPIfork funktioniert, obendrein aber auch noch Echtzeit-Feedback in Form von Vibrationen bietet, um den Nutzer/Esser vom gierigen Schlingen abzuhalten und ihn zum korrekten Essverhalten (kleine Happen, gründlich Kauen) animiert. Lange Rede, kurzer Sinn: Die smart Gabel sorgt tatsächlich für ein etwas gemächlicheres Tempo (4,55 Bissen pro Minute statt 5,28) aber dafür wird länger gegessen (im Schnitt 9:44 statt 8:12 Minuten) und damit im Endeffekt nicht weniger.

From around the web

ear iconeye icontext filevr