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Tesla wertet Videos aus Autos, um Autopiloten zu verbessern

Datenschutz, 2017
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Um den Autopiloten und die dafür verantwortliche Technik und Software besser und sicherer zu machen, will Tesla zukünftig in den Autos aufgezeichnete Videos anonymisiert nutzen. Das kürzlich ausgespielte Software-Update kommt mit einer angepassten Datenschutzrichtlinie daher, das die Verwendung dieser Videos erlaubt. Das Material soll dem Unternehmen dabei helfen, die Erkennung von Fahrbahnspuren, Verkehrsschildern und anderen wichtigen Indizien zu verbessern und dem System so zu mehr Verlässlichkeit verhelfen.

Tesla betont, dass Rückschlüsse auf die Fahrzeuge, aus denen die Aufnahmen stammen, vollkommen ausgeschlossen seien. Genauso unmöglich sei es, die Server, auf denen die Videos gespeichert werden, nach bestimmten Autos zu durchsuchen. Wie regelmäßig diese Videos an Tesla übermittelt werden, oder welche Vorkommnisse die Upload auslösen, ist noch nicht von Tesla bestätigt.

Die neue Software adressiert vor allem neuere Wagen von Tesla, konkret das Model S und Model X, die ab Oktober 2016 vom Band gerollt sind. Die bekommen nun nämlich die Sicherheits-Features, die bei älteren Modellen schon längst Standard sind: Gechwindigkeitsbegrenzungen für Autobahnen und Landstraßen bei 144 bzw. 72 km/h und die automatische Abschaltung des Fernlichts zum Beispiel.

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