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Dreieinhalb Jahre auf Bewährung für Pokémon Go in der Kirche

Kann einem in Russland passieren
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Wir hatten schon von Ruslan Sokolovsky berichtet, der bei der krassen Tat erwischt wurde, in einer Kirche Pokémon Go gespielt zu haben. Irgendwas scherzhaft abfälliges über Jesus hat er im - freundlicherweise von ihm selber - online gestellten Video seiner Tat auch noch gesagt. Das ehemals so weltliche Russland versteht bei solchen Vergehen keinen Spass, wie schon Pussy Riot unter einer ähnlichen Anklage feststellen mussten.

Jetzt ist er verurteilt worden, zu - wie gefordert - dreieinhalb Jahren, allerdings auf Bewährung, was für Ruslan Sokolovsky sichtlich eine Erleichterung war und was er dem öffentlichen und internationalen Interesse für seinen Fall zuschreibt.

Unter den 16 Anklagepunkten (irgendwas, noch was mehr, irgendwas anderes) fand sich auch der Punkt: "illegaler Handel mit besonderem technischem Equipment". Wohl weil bei ihm ein Stift mit einer Videokamera gefunden wurde. Was man halt so als Videoblogger, denn das ist er und deshalb ist er den Gerichten auch gleich dreifach suspekt, gut gebrauchen kann.

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