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Mehr Daten, weniger Telefonie, weniger Umsatz

Interessante Zahlen zum Mobilfunk in Deutschland
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Statista hat den Jahresbericht 2016 der Bundesnetzagentur hinsichtlich der Handynutzung der Bundesbürger ausgewertet. Das Ergebnis ist ziemlich interessant: So stieg 2016 nach wie vor der Datenumsatz pro SIM-Karte von durchschnittlich 423 Megabyte pro Monat im Vorjahr auf 627 Megabyte pro Monat. Dafür sank die vertelefonierte Zeit von 85 Minuten pro Monat auf 79 Minuten. Die Zahl der SMS von 12 auf 9 pro Monat - 2012 waren es noch 44.

In derselben Größenordnung fiel der Umsatz mit Endkunden. Die gaben 2016 durchschnittlich 13 Euro pro Monat aus (ohne Endgeräte), In den Jahren zuvor mindestens 13,5 Euro.

Die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung:

2016 wurden etwa 22,5 Mrd. GB Daten über Festnetze übertragen. Das ist eine Steigerung von ca. 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Über Mobilfunknetze wurden 918 Mio. GB übertragen, 2015 waren es noch 575 Mio. GB – eine Steigerung um 60 Prozent.

Gleichzeitig sinkt im Zuge der Verbreitung vom Messenger Diensten wie WhatsApp die Zahl der in Deutschland versendeten SMS. Während 2015 noch 16,6 Mrd. SMS verschickt wurden, waren es 2016 noch 12,7 Mrd. Der Höhepunkt lag 2012 bei fast 60 Mrd.

Auch das Gesamtvolumen der abgehenden Gesprächsminuten im Festnetz (2016: 131,0 Mrd. Minuten; 2015: 139,9 Mrd.Minuten) ist rückläufig, während das Gesamtvolumen der Gesprächsminuten im Mobilfunk (2015 und 2016: 115 Mrd. Minuten) stagniert. Knapp 60 Prozent aller Gesprächsminuten im Festnetz wurden bis Ende 2016 bereits vollständig IP-basiert realisiert.

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