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Sensation: Bahn will wieder elektronische Tickets

Kommt uns bekannt vor
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Es ist - gefühlt - viele Jahre her, da konnte man bequem mit einer App bewaffnet in die Bahn einsteigen und schnell ein Ticket ziehen. Das lief in Berlin sogar mit S- oder U-Bahnen und berechnete einem tageweise auch noch nachträglich den besten Preis. Service. Hach!

Dann kam die Bahn auf die tolle Idee Touch&Travel wieder einzustellen. Warum? Wusste niemand. Und jetzt? Wird es wohl bald wiederbelebt. Zukunftsmusik von gestern also?

Es scheint als gingen die Überlegungen von Bahnchef Richard Lutz noch ein wenig weiter, denn er will gleich ganz auf die klassischen Tickets verzichten, sollte die Bahn eines Tages mal aus ihrem "Versuchsstadium" herauskommen.

Allerdings klingen die wenigen Sätze die man der Bild entnehmen kann, auch etwas planlos und vor allem ohne Rücksicht auf die Privatssphärebedenken, die man sofort bekommt, wenn er sagt: "Der Zug kann dann über das Handy eines Passagiers erkennen, dass er eingestiegen ist. Je nachdem, wo er aussteigt, wird die Fahrt automatisch abgerechnet werden."

Will man das? Kann man dem Zug nicht selbst sagen, dass man eingestiegen ist? Muss der das unbedingt automatisch machen?

Gekoppelt wurde diese Ankündigung mit einer, dass es mehr Überwachung auf Bahnhöfen geben soll. Hier sind die Pläne allerdings sehr konkret. 1000 Bahnhöfe bekommen 7000 zusätzliche Kameras noch dieses Jahr. Allein neun Bahnhöfe in Berlin sollen neue Technik bekommen. Düsseldorf, Essen, Hamburg und Dortmund sind mit ihren Hauptbahnhöfen auch dabei.

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