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Hands-On: Huawei zeigt neue Laptops, MateBook X, E, und D

MacBook-Konkurrent, neues 2-in-1 und klassisches Arbeitstier
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Huawei hat heute das MateBook X vorgestellt, den ersten "normalen" Laptop des Unternehmens. Dass man nach dem MateBook, 2016 als 2-in-1-Gerät vorgestellt- sich weiter in diesem Segment
ausprobieren wollte, steht schon seit einiger Zeit zur Debatte; das erste Ergebnis ist nun das MateBook X. Huawei folgt mit dem neuen Gerät der Strategie von Microsoft und deren Surface Laptop.

Das Notebook, das äußerlich dem 12" MacBook von Apple ähnelt, eine Designsprache, die mittlerweile bei vielen Laptops dieser Klasse Verwendung findet, ist mit einem 13"-Display ausgestattet (2K-Auflösung), läuft mit einem i5- oder i7-Prozessor der siebten Generation und verfügt über bis zu 8 GB RAM und 512 GB SSD. Im direkten Vergleich zu Apple hat das MateBook X also eine deutlich bessere Ausstattung. Zumal im An/Ausschalter - ähnlich wie bei den aktuellen Pro-Modellen mit Touch Bar bei Apple - auch noch ein Fingerabdrucksensor untergebracht ist. Das Gehäuse ist ein Unibody aus Aluminium. Die Kanten sind mit einem Diamantschliff versehen, glänzen also so, wie man es von vielen Smartphone-Rändern kennt. Der Grundriss des MateBook X entspricht dem eines A4-Blatts, die seitlichen Ränder um das Display sind lediglich 4,4 Millimeter dick. Screen To Body Ratio: 88 Prozent. Um das Display herum verzichtet Huawei beim MateBook X zudem auf die oft verwendete Gummierung. Das Display ist somit vollkommen flach. An der dicksten Stelle ist das neue Notebook 12,5 Millimeter dick und schlägt damit das MacBook Pro. Übrigens auch beim Gewicht: 1,05 Kilo. Das Matebook X kommt ohne Lüfter aus.



Die Tasten auf dem Keyboard haben eine Hub von 1,2 Millimetern. Huawei hat das Matebook X so konstruiert, dass der Tastatur Spritzwasser nichts ausmachen soll. In Sachen Batterielaufzeit verspricht Huawei Großes: Bis zu zehn Stunden soll man Videos schauen können. Damit die nicht nur gut aussehen, sondern auch adäquat klingen, ist das neue MateBook X mit Lautsprechern ausgestattet, die mit Dolby Atmos arbeiten. Tatsächlich ist es das erste Notebook weltweit, das mit einem kompletten Atmos-System ausgestattet ist. Dafür haben beide Unternehmen offenbar einige Arbeit und Entwicklung in Kauf genommen, damit das Ergebnis auch wirklich die Kunden überzeugen kann. Dabei geht es nicht nur um Musik, sondern auch und fast schon vornehmlich um Filme und Serien. Vor allem Sprache soll dank des neuen Design von Soft- und Hardware, die beide für das kleine Gehäuse des Matebook X angepasst wurden, sehr klar und somit gut verständlich sein.

Das MateBook X ist mit zwei USB Type-C Anschlüssen ausgestattet. Wie schon beim 2-in-1 MateBook stellt ein kleines Dock weitere Anschlüsse zur Verfügung: HDMI, USB A, VGA und einen weiteren USB Type-C. Was fehlt, ist der Kartenleser. Dafür sieht das MateDock 2, so der offizielle Name, nun auch wirklich aus wie ein Apple-Adapter.

Das MateBook X kommt Ende Juni in den Handel und kostet ab 1400 Euro (i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD).1.600 Euro werden fällig, wenn man 512 GB SSD haben möchte, 1700 Euro, wenn man auch noch einen i7-Prozessor braucht. Verfügbare Farben: roségold, spacegrau und gold.

Gallery: Huawei MateBook X (Hands-On Berlin) | 12 Photos


Gallery: Huawei MateBook X hands-on | 8 Photos



Und was ist nun mit den anderen beiden Geräten?

Da ist zunächst das MateBook E, die Weiterentwicklung des ursprünglichen MateBook. Es handelt sich also um ein 2-in-1-Gerät. Es wiegt 640 Gramm und ist 6,9 Millimeter dünn.. Das 12"-Display löst mit 2K auf und ist natürlich mit dem MatePen kompatibel, den man auch bereits aus dem vergangenen Jahr kennt. Das MateBook E kommt mit neuer Tastatur, die im klassischen Chiclet-Design hoffentlich zu besseren Resultaten führt als die der erste Generation. Die Tastaturhülle hat zudem einen maximalen Neigungswinkel von 160°, was auch zu mehr Komfort führen dürfte. 4 GB RAM stehen zur Verfügung, die SSD ist 256 GB groß. Das MateBook E hat einen Fingerabdrucksensor, kommt mit i5-Prozessor und ist in silber und gold erhältlich. Verfügbar soll das MateBook E in Deutschland ebenfalls ab Ende Juni sein. Preis: 1.200 Euro


Das MateBook D ist ein absolut klassisches 15,6"-Laptop. Fast schon langweilig im Vergleich zu den beiden anderen Neuheiten. Aber: Manchmal braucht man eben auch eine ganz normalen Rechner und auch den will Huawei im Portfolio haben. Zumindest in einigen Ländern, denn: Das MateBook D wird es nicht in Deutschland geben. Daher die Specs im Schnelldurchlauf für euren nächsten Trip mit Shopping-Hintergedanken: 1080p-Display, Akku für rund zehn Stunden Allround-Betrieb, i5/i7-Prozessoren mit bis zu 16 GB RAM, 256 GB SSD und einer traditionellen Festplatte mit bis zu 1 TB Größe. Das Soundsystem kommt auch hier mit Dolby-Atmos-Technik. Das MateBook D wiegt 1,9 Kilo und kostet ab 800 Euro (nur HDD und ohne SSD). Wenn man es denn findet. Verfügbar ist es in blau, gold und blau. Kann man im Auge behalten. Huawei entscheidet sich ja manchmal in Sachen Marktverfügbarkeiten noch um.

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