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Xbox One X: Microsofts neue Konsole kommt im November

Viel Power in einem kleinen Gehäuse
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Microsoft hat in der vergangenen Nacht auf der Spielemesse E3 die neue Xbox final vorgestellt. Und beendet somit ein Jahr voller kleiner Teaser und Hinweise, seit das Unternehmen das "Project Scorpio" im Sommer 2016 erstmals angekündigt hatte. Die neue Konsole Xbox One X kommt am 7. November in den Handel und wird 500 Euro kosten.

Mit der neuen Xbox wird Gaming in 4K mit 60 fps möglich. Die Hardware, die Microsoft in der schwarzen Box verbaut, bringt somit deutlich mehr Möglichkeiten und Leistung als die PlayStation 4 von Sony. Groß ist die Xbox dennoch nicht, im Gegenteil: Es ist die kleinste Xbox bislang, nur eben mit der größten Leistung.

Herz der Konsole ist eine spezielle Achtkern-CPU von AMD, die mit 2,3 GHz läuft. Die Grafikkarte schafft sechs Teraflop und verfügt über 12 GB Video-RAM. So ausgestattet, können Spiele in 4K und HDR gezockt werden, der Sound kommt von Dolby Atmos. Wer keinen 4K-Fernseher hat, soll dank optimierter Hardware von deutlich besserer Darstellung und Performance un 1080p profitieren. Die Xbox One X ist wie schon die Xbox One S mit einem 4K Blu-ray-Laufwerk ausgestattet. Neues Zubehör braucht man für die Konsole nicht zu kaufen, die Kompatibilität mit älteren Geräten ist gewährleistet.

Microsoft setzt bei der Xbox One X auf eine Flüssigkühlung, um Überhitzungen zu vermeiden. Die neue Konsole ist für Microsoft ein weiterer Schritt, VR und auch das hauseigene HoloLens-System zum festen Teil des Setups im Wohnzimmer zu machen. Konkrete Pläne wie Microsoft dies umsetzen will, wurden nicht verraten.

Zum Verkaufsstart Anfang November wird es natürlich auch Spiele geben, die bereits an die Hardware angepasst sind. Mit dabei: Forza Motorsport 7. In 4K und bei 60 fps. Viele Games, die zukünftig entwickelt werden und alle Möglichkeiten der neuen Konsole ausnutzen, sollen auch auf älteren Modellen der Xbox funktionieren, dann jedoch mit deutlichen Abstrichen in der Grafik und Performance. Microsoft geht hier den gleichen Weg wie Sony mit der PlayStation 4 Pro.

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