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Uber: Chef muss Pause machen; Vorstand tritt wegen Sexismus zurück

Nur ein Spruch oder doch eher eine Beleidigung?
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Ob Travis Kalanick ein Arschloch ist, war in genau diesen Worte eine der großen Fragen, die sich Magazine und Websites zu Ubers problemkindlichen Herrscher/Geschäftsführer stellten. Einer, der sich diese Frage nun selbst sehr lange stellen kann - und zwar nicht nur in einer neuen Biographie, in der er sogar genau darauf antwortet: "Ich glaube, dass ich kein Arschloch bin. Ich bin mir ziemlich sicher." - ist: Kalanick. Die Firma hat ihn vorübergehend freigestellt, wahrscheinlich um größeren Schaden abzuwenden. Wenn er zurückkehren sollte, so eine Empfehlung nach einer Firmenprüfung, wird seine Rolle wohl erheblich zurück gestutzt.

Und was war das jetzt mit dem Sexisten im Vorstand? David Bonderman ist schon zurückgetreten, nachdem er bei einem Firmentreffen eine dumme, stereotype, erniedrigende Bemerkung über Frauen machte: Auf die Ansage von Ariana Huffington, dass auf eine Frau im Vorstand oft mehrere nachfolgen, antwortete Bonderman, dass es "wahrscheinlich viel mehr gesprochen wird." Er entschuldigte sich zwar vor dem Vorstand, nachdem er die erschrockenen Gesichtsausdrücke seiner Kollegen sah, aber sah sich darob gezwungen, vom Vorstand zurück zu treten, "um mit seinen Kommentaren nicht abzulenken."

Ich will nicht, dass meine Kommentare eine Ablenkung darstellen während Uber eine Kultur aufzubauen versucht, auf die wir stolz sein können. Ich muss mich an dieselben Standards halten, an denen sich Uber messen muss. Deshalb habe ich meinen Rücktritt aus Ubers Vorstand beschlossen, gültig ab morgen vormittag."

Ariana Huffington sprach ihre Wertschätzung aus - für Bondermans Rücktrittsentscheidung.

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