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Tesla-Fahrer im tödlichen Autopiloten-Unfall ignorierte Sicherheitswarnungen

Allerdings war er auch nicht gänzlich abgelenkt
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Die Ermittlungen der Umstände eines tödlichen Autounfalls in Florida im Mai 2016 sind abgeschlossen. Die US-Behörde NTSB hat laut Reuters in einem 500-seitigen Bericht nun erklärt, wie es zum Unfall kommen konnte. Das Ergebnis: Das Auto fuhr zu schnell. Trotz mehrmaliger Aufforderung, die Hände ans Steuer zu nehmen, reagierte der Fahrer nicht. Der Fahrer des Tesla Model S kam bei dem Unfall mit einem Lastkraftwagen ums Leben.

Der Tesla war nur leicht zu schnell: Statt der erlaubten 65 Meilen pro Stunde fuhr er 74 Meilen pro Stunde (also 120 statt 105 Stundenkilometer). Die Auswertung des Bordcomputers ergab, dass der Fahrer den verkehrsgesteuerten Tempomat und die Spurhalteautomatik aktiviert hatte.

Der Fahrer habe nur zwei Minuten vor dem Crash den Tempomat auf 74 Meilen pro Stunde gestellt und müsste den Lastkraftwagen sieben Sekunden vor dem Unfall gesehen haben.

Weitere Details zu den seltsamen Umständen des Crashes haben unsere US-Kollegen zusammengetragen.

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