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Comeback der Grünphase für Passanten

Die Kreuzung als temporäre Fußgängerzone
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Das Diagonalqueren kehrt zurück, glaubt Governing.com: Mehrere US-Städte experimentieren wieder mit den Kreuzungen, bei denen Fußgänger nicht nur von einer Straßenseite zur anderen, sondern auch quer von einer Straßenseite zur anderen Straßenseite einer anderen Straße queren können. Solange die Fußgänger laufen, haben alle Autofahrer rot. Danach haben die Autofahrer eine fußgängerfreie Zone.

An nur drei Orten in Deutschland hat die mögliche Zukunft der Fußgängerampeln überlebt: In Köln, Berlin und Wuppertal gibt es solche Kreuzungen. Dieses Prinzip des Diagonalqueren oder Alle-gehen-Kreuzung (Wikipedia) war vor rund 50 Jahren einmal ein Hype, als neue Verkehrskonzepte erprobt wurden. Es hat einige Vorteile, zum Beispiel vermindert es die Gefahr von Unfällen zwischen Fußgängern und abbiegenden Autos. Allerdings ist es weniger effizient und setzt auf eine hohe Rotlicht-Akzeptanz besonders der Fußgänger.

Mir gefällt die Idee deswegen ganz gut: Autos gehören weitgehend aus den Städten vertrieben. Sie sind ineffizient, gefährlich und schädigend. Neue Fahrkonzepte, die Fahrradfahrer, Fußgänger und ÖPNV bevorzugen, sollten erprobt werden. Denn alte Konzepte ohne Primat des Personenkraftwagens könnten so in neuem Glanze erscheinen.

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