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War Baidus Autodrohnen-Fahrtest illegal?

Pekinger Polizei ermittelt gegen das Internetunternehmen
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Chinas größtes Internetunternehmen Baidu hat sich in ein Problem manövriert. Die Firma entwickelt selbstfahrende Autos - und gab damit im Rahmen einer Konferenz etwas an. In einem Videochat sah man Baidus Geschäftsführer Robin Li in einem selbstfahrenden Auto durch Peking fahren. Die Polizei bekam davon Wind und zeigte sich wenig beeindruckt: man untersuche, ob bei dem Vorgang Gesetzte gebrochen wurden.

Baidu hat keine Lizenz zum Test selbstfahrender Autos auf Chinas Schnellstraßen: Bis solche Tests stattlich geregelt sind, darf kein Unternehmen mit Autodrohnen unter Realbedingungen experimentieren. In dem Video aber sieht man Robin Li augenscheinlich auf einer Schnellstraße fahren.

Doch Regulierung und Legalität hin oder her: Ganz offensichtlich ist das vorgeführte Fahrzeug noch lange nicht reif für die Schnellstraße. Im Video sieht man das Auto reichlich grob manövrieren. Einmal wechselt es zum Beispiel die Spur, obwohl ein fremdes Fahrzeug sehr dicht auffährt. Ein andermal wechselt es die Spur - und fährt fast in ein parallel fahrendes Fahrzeug hinein.

Baidu will bis 2019 ein selbstfahrendes Auto auf der Straße haben. Vielleicht haben sie bis dahin ja auch, wie man das sicher und überzeugend hinbekommt.

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