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Amazon will Entwicklern Zugriff auf eure Fragen an Alexa geben

Sinnvoll, aber was ist mit dem Datenschutz?
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Wer Alexa auf dem Echo oder Echo Dot eine Frage stellt, muss akzeptieren, dass Amazon diese Aufnahme speichert. Dagegen ist zunächst nichts einzuwenden, die Sprachassistenz kann nur besser werden, wenn Amazon die Möglichkeit hat, diese Aufnahmen zu analysieren. Bis jetzt hat jedoch nur Amazon Zugriff auf diese Aufnahmen. Einem Bericht von The Information zufolge, könnte sich dies bald ändern.

Demnach wird bei Amazon aktuell darüber diskutiert, ob eben diese Aufnahmen auch Entwicklern der Alexa-Skills zur Verfügung gestellt werden sollen. Google verfolgt mit dem Konkurrenzprodukt Google Home bereits diese Strategie.

Bislang haben Entwickler nur einen sehr begrenzten Zugriff auf Informationen, wie ihre App bzw. Skill benutzt wird, zum Beispiel wie oft sie verwendet wird und von wo aus. Die faktischen Inhalte der Kommunikation kann nur Amazon lesen, nutzen und analysieren.

Die Argumentation ist ganz einfach. Je mehr Daten Entwickler zum Umgang mit und zur Verwendung ihrer Skill bekommen, desto größer die Möglichkeiten, eben jene zu verbessern. Fortschritt vs. Datenschutz: die alte Bredouille. Laut Ahmed Bouzid, einem ehemaligen Manager des Alexa-Teams bei Amazon, hätten Entwickler aktuell Zugang zu "rund 70% der Informationen, die sich eigentlich benötigten". In der Recherche von The Information heißt es weiter, dass Amazon einigen Entwicklern bereits die kompletten Daten zur Verfügung stelle. Warum denen und anderen nicht? Wie man auf diese VIP-Liste kommt? Weiß nur Jeff Bezos.

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