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YouTube isoliert "anstößige" Videos: Keine Werbung, kein Einbinden

Google probiert Maßnahmen gegen extremistische Inhalte
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Nach den verhängnisvollen Ereignissen in Charlottesville/Virginia ringt die Internet-Welt mal wieder mit der Frage, wie am Besten mit extremistischen Inhalten umzugehen ist: Rausschmeißen ist keine echte Alternative, einfach Ignorieren aber auch nicht? Vor diesem Hintergrund ist es wohl erstmal begrüßenswert, dass es Google ab nächster Woche mit einer Art Zwischenweg probiert: YouTube-Videos, die ob politisch extremistischer Inhalte als anstößig eingestuft werden, aber nicht eindeutig gegen die Nutzungsrichtlinien verstoßen, sollen isoliert werden, was dann bedeutet: Keine Werbung, keine Einbindung in andere Sites und keine Kommentarfunktion. Obendrein sollen in den Ergebnislisten von YouTube-Suchen nach extremistischen Inhalten Videos gelistet werden, die nüchtern zu passenden Themen informieren. Man darf gespannt sein, wie sich diese Maßnahmen in der Praxis ausnehmen bzw. - wirken werden.

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