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I3s: BMW bohrt seine i3-Reihe mit einer Performance-Version auf

Hat sich BMW da von der iPhone-Namensgebung doppelt beeinflussen lassen?
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Sein Auto i-Irgendwas zu nennen, ist schon eine etwas lahme Anbiederung an Apple. Aber irgendwie passt das ja auch zu einem Konzern, der sich als iPhone der Autobranche geriert - und auch zu Apple, die als BMW der Handybranche posieren.

Aber dass BMW sein aufgebohrtes, schnelleres i3-Modell analog zu Apples aufgebohrten, schnelleren iPhone-Modellen mit einem kleinen s kennzeichnet, ist doch zu viel des Guten.

Aber der Reihe nach: BMW hat sein Miniatur-E-Auto i3 etwas aufgehübscht: neue Stoßstangen lassen ihn etwas breiter als rentnerig erscheinen. Die runden Fernlichter wurden in den LED-Scheinwerfer integriert. An ihre Stelle traten horizontale LED-Blinker.

Die Dachlinie ist glänzend Schwarz, dazu gibt es einen silbernen Akzent samt Zierleiste am Heck.

Interessanter ist da schon die Sportversion i3s mit Sportfahrwerk, Tieferlegung, Spurverbreiterung und mehr Leistung im Fahrmodus "Sport" - plus ein paar nicht wirklich nennenswerte optische Anpassungen.

Der Motor des i3 bleibt derselbe: 170 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment. Das Modell i3s aber holt dank einer neuen Motorsteuerung und anderen Lagern 184 PS und 270 Newtonmeter Drehmoment aus dem Motor heraus. Von 0 auf 100 geht es damit in 6,9 Sekunden (statt 7,2 Sekunden beim i3).

Der i3 kommt auf 300 Kilometer Reichweite, der i3s auf 280 Kilometer. Beide Modelle gibt es mit einem 38-PS-Stromgenerator ("Range Extender"). Die Normalvariante kostet ab 37.500 Euro, die Sportvariante ab 41.000 Euro. Markteinführung ist November 2011.I3-Innenleben



Wer übrigens das - a propos gaga Namensnennung - Professional Navigationspack ausprobiert, wird feststellen: Der riesige 10-Zoll-Bildschirm ist jetzt viel schärfer. 1440 × 54o Pixel. Dazu gibt es eine überarbeitete Nutzeroberfläche - und natürlich Apple CarPlay...

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