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Google kooperiert mit Xiaomi in Sachen Android One

Bald gibt es dann drei Android-Versionen
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2014 hatte Google "Android One" gestartet, ein Programm, dass dem Betriebssystem auf unschlagbar günstiger Hardware in Schwellen- und Entwicklungsländern zum Erfolg verhelfen sollte. Der Kniff dabei: Android darf hier von den Herstellern der Telefone nicht angefasst bzw. verändert werden, Google selbst hat die Kontrolle über die Software und kann so schnell Updates und Sicherheits-Patches zur Verfügung stellen. Eine gute Idee, die jedoch nicht wirklich aufgegangen ist.

Schon ein Jahr später kündigte Google die zweite Phase des Projekts an mit Telefonen für einen Preis von unter 50 US-Dollar. Auch von diesem Vorstoß hat man danach wenig bis gar nichts mehr gehört.

Tot ist Android One hingegen nicht. Das neueste Gerät kommt von Xiaomi, heißt Mi A1 und kostet umgerechnet knapp 200 Euro. Demnächst soll es in Indien verkauft werden. Google strebt offenbar eine neue Strategie an mit Android One: mehr Märkte, auch solche, in denen ein Verkaufspreis, der sonst Mittelklassegeräten vorbehalten ist, von Menschen gezahlt wird.

Denn die Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen. Klar, solche Designs kann ein Hersteller wie Xiaomi locker aus der Schublade zaubern, dieses Geschäft hat man im heimischen China und mittlerweile auch anderen Ländern wie Indien gelernt. 5,5"-Display (1080p), 4 GB RAM, 64 GB Speicher, Dualkamera, Snapdragon 625: Alles nicht schlecht.

Das Mi A1 kommt nicht nur in Indien in den Handel, sondern gleich in 40 Ländern, darunter auch Russland, Polen, Mexiko, Vietnam und Indonesien. Noch preiswertere Hardware will man ab kommendem Jahr mit Android Go bespielen.

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