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Die UNO fordert ein globales Drohnen-Register

Registrierungspflicht soll mehr Sicherheit bringen
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Die UNO-Tochter für den zivilen Luftverkehr, die International Civil Aviation Organization (ICAO), macht sich für ein globales Drohnen-Register stark, in dem prinzipiell alle unbemannten Flugvehikel jenseits der Spielzeugabteilung verzeichnet werden sollen. Klingt irgendwie vertraut, ist es auch, aber bestimmt nicht im Sinne der ICAO: In den USA wurde die Registrierungspflicht für Drohnen mit mehr als 250 Gramm 2015 eingeführt, aber im Mai diesen Jahres per Gerichtsentscheid wieder außer Kraft gesetzt, die US-Regelung taugt also kaum als Vorbild. Fraglich ist die ICAO-Forderung aber auch ob ihrer Begründung: Ob ein zentrales Register den Drohnen-Missbrauch einschränken könnte, ist jedenfalls alles andere als sicher. Hierzulande gibt es übrigens keine verpflichtende Registrierung, aber die einschlägigen Bestimmungen zum Betrieb von Quadrocopter und Co. werden immer strenger.

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