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Amazon Prime Video: Kleckern war gestern

"Game Of Thrones", nur anders
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Amazon will zukünftig noch mehr in die Produktion von eigenen Serien und Formaten investieren. Was bleibt dem Netflix-Mitbewerber auch anderes übrig?

Roy Price, Chef von Amazon Studios, hat in einem Interview mit Variety einige Details verraten. Die Strategie für die Zukunft sei eindeutig. Interessant seien die Geschichten, die zwar mit viel Aufwand produziert werden müssen, dafür aber weltweit anschlussfähig sind und Anklang finden. Diese Prämisse sei von Amazon-Chef Jeff Bezos selbst ausgerufen und eingefordert worden. Für eines der kommenden Aushängeschilder des Streaming-Angebots konnte Wong Kar-wai gewonnen werden. Dessen Serie "Tong Wars" nimmt die Situation von chinesischen Immigranten im San Francisco des 19. Jahrhunderts in den Blick. Andere Serien sind eine Comedy mit Fred Armisen und Maya Rudolph, aber auch eine Comic-Adaption, die von Set Rogen produziert wird. Weitere prominente Autoren konnten ebenfalls verpflichtet werden. Die Macher von "How I Met Your Mother" produzieren "Making Friends" und Greg Daniels, der unter anderem an "The Simpsons", "Parks and Recreation", "King of the Hill" und der US-amerikanischen Version von "The Office" mitgeschrieben hat, hat ein Format namens "Upload" im Anschlag.

Gleichzeitig werden andere, weniger erfolgreiche Formate abgesägt.

Mit anderen Worten: Amazon geht den gleichen Weg wie Netflix. Mehr Geld für Serien und Filme, die es nur beim jeweiligen Service zu sehen gibt. Eine nachvollziehbare Strategie, die Amazon finanziell auch besser stemmen kann, als der Marktführer. Das ist ein Kampf, der bislang vor allem in den USA ausgefochten wird, und von dem man in Deutschland im besten Fall profitieren kann.

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