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Neue Feindbilder: Australische Adler haben wenig Bock auf Drohnen

Attacken auf UAV durch wildlebende Freivögel tauchen immer häufiger auf
Ji-Hun Kim
10.02.17
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Eine unerfreuliche Begegnung hatte der Drohnenpilot Daniel Parfitt im australischen Outback, als er mit seinem UAV einem Kartierungsjob nachgehen wollte. Seine rund 80.000 Dollar teure Flugmaschine wurde nämlich von einem Adler attackiert und es kam zum Totalschaden. Dass sich Adler gut zur Abwehr von Drohnen eignen, hat schon die niederländische Polizei vor einiger Zeit herausgefunden. Mit dem immer größeren Aufkommen von Drohnen in der Luft sind die australischen Herrscher der Lüfte offenbar nicht so zufrieden. Es kommt immer häufiger zu Konfrontationen zwischen Drohnen und Adlern in Australien. So wurde von einem Minenunternehmen kürzlich mitgeteilt, dass binnen kurzer Zeit zwölf Drohnen im Wert von 210.000 Dollar durch Adlerattacken flugunfähig gemacht wurden. Man hat auch schon beobachtet, dass bis zu neun Adler gleichzeitig Jagd auf Drohnen machen. Drohnenpiloten denken nun darüber nach, ihre Flugmaschinen mit Pfefferspray oder schrillen Abwehrfrequenzen aufzurüsten. Die alte Leier, wenn Menschen sich neue Territorien zueigen machen wollen und die immer gleiche Frage auftaucht: Wer war eigentlich zuerst da?

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