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Smart Tattoos als Health-Tracker

Harvard und MIT entwickeln Fitness-Tätowierung
Ji-Hun Kim
10.02.17
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Forscher an der Harvard University und vom MIT haben eine neue Methode entwickelt, um körperrelevante Daten messen zu können, ohne dabei auf Devices wie Smartwatches oder Fitnesstracker zurück greifen zu müssen. So genannte Smart Tattoos messen auf Basis chemischer Reaktionen, ob bspw. der Athlet dehydriert ist oder ein Diabetiker einen zu hohen Glukosespiegel hat. Dabei verändern sich die Farben des Tattoos. Auch wenn so ein Tattoo fest in die Haut implantiert wird, versprechen die Forscher, dass die Entfernung bei weitem nicht so aufwendig ist wie bei einem echten Tattoo. Außerdem sollen Smartphone-Apps dazu entwickelt werden, die bei einer Medikation wichtige Ratschläge erteilen können. Wer jetzt seinen Terminkalender freischaufelt, um einen Termin Smart-Tattoo-Arrtist alsbald zu bekommen – so schnell wird es erstmal nichts. Den Entwicklern geht es auch um einen künstlerischen Ansatz, der ethische Fragen aufwerfen soll. Zwar liegen die Vorzüge solch einer Technologie auf der Hand, aber will man zum Beispiel andere Leute per Tattoofarbe in der S-Bahn wissen lassen, welchen Zuckerpegel man hat?

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