Image credit:

GM kauft Lidar-Hersteller Strobe

Ohne Lidar geht es nicht
Share
Tweet
Share
Save

General Motors hat den Lidar-Hersteller Strobe gekauft um die Entwicklung ihres selbstfahrenden Autos zu beschleunigen und die Sensorkosten zu senken, schreibt Kyle Vogt, Geschäftsführer des GM-Ablegers Cruise Automation in einem Blogpost.

Ohne Lidar sind derzeit selbstfahrende Autos kaum denkbar: Mit einem Laserstrahl wird die Umgebung dreidimensional abgetastet und den Fahrcomputern als Umgebungsmodell zugespielt. Leider ist der Lidar eine recht aufwändig, große Installation, meist auf dem Fahrzeugdach. Bei schlechtem Wetter versagen viele Modelle.

Vor allem aber, so Vogt, seien Lidars auch teuer, pro Stück würden Zehntausende Dollars fällig. Zu viel für einen Autohersteller, der Masse will. Der Kauf von Strobe löse "das Lidar-Problem".

Die ersten selbstfahrenden Autos werden laut Reuters für circa 2020 erwartet. GM und Ford Motor haben angekündigt, bereits 2021 selbstfahrende Autos in Serie produzieren zu können. Bei GM sei man praktisch schon fast produktionsbereit. Nur noch an der Software und an der Regulierung hapere es (also an allem).

From around the web

ear iconeye icontext filevr