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MeTro: Klebstoff für Wunden soll Nähte ersetzen

Flexibler Kleber für Unfallmedizin und OPs
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Kleben liegt ja volle Kanne im Trend, sei es im Baumarkt (Kleben statt Dübeln) oder bei Smartphones (Kleben statt Schrauben) und demnächst soll dann auch in der Medizin gelten: Kleben statt Nähen oder Klammern. Davon sind jedenfalls australische Wissenschaftler überzeugt, die einen Wundklebstoff namens MeTro entwickelt haben, der das Kleben von Wunden drastisch vereinfachen soll: Der Wundklebstoff wird nach dem Auftragen mittels UV-Licht rund eine Minute gehärtet, ist aber anschließend dank "elastischer Proteine" so flexibel, dass er auch regelmäßige Bewegungen mitmacht, womit beispielsweise das Flicken einer punktierten Lunge nach einem Unfall möglich werden soll. Im Tierversuch wurde sich MeTro bereits erfolgreich getestet, nun muss er sich noch beim Flicken menschlichen Gewebes bewähren.


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