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Aus Hyperloop One wird Virgin Hyperloop One

Richard Branson investiert mit seiner Virgin Group in eine Röhrenvision
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Richard Bransons Virgin Group teilt eine Investition in das Röhren- und Tunnelprojekt Hyperloop One mit. Welcher Geldbetrag floss, blieb zunächst unbekannt. Es muss aber genügend gewesen sein, um das Projekt in Virgin Hyperloop One umzutaufen.

Laut Branson befinde sich Hyperloop One in der frühen Kommerzialisierungsphase und solle mit seiner Hilfe ein "weltumspannender Fahrgastbetrieb" werden. Branson wird Mitglied im Aufsichtsrat.

Hyperloop One ist der Versuch einer Magnetschwebebahn in einer luftleeren Röhre: Das soll hohe Geschwindigkeiten bringen, vor allem aber Machbarkeit.

Derweil lese ich zum ersten Mal dieses Argument bei Hacker News: Maglev in einer Röhre gibt es ja schon, nämlich den JR-Maglev, im Vergleich zu dem Hyperloop One aussehe "wie ein Spaßprojekt". Der Magnetschwebezug transportiert jetzt schon Menschen, soll bis 2027 voll kommerziell und einsatzbereit sein und auf der Strecke Chūō-Shinkansen zwischen Tokio und Osaka mit 500 km/h fahren. Im Testbetrieb erreichte er auch über 600 Studenkilometer.

Vor allem interessant, ich glaube einfach mal Kommentator Animats: Chuo hat einen Wendekreis von acht Kilometern. Sollte Hyperloop tatsächlich 900 bis 1200 Stundenkilometer schnell fahren, müsste er einen vierfach großen Wendekreis haben um zu verhindern, dass Passagiere sich in Kurven anschnallen oder starke G-Belastungen ertragen müssen.

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