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Uber versuchte 2016 massives Datenleck zu vertuschen

Daten von 57 Mio. Usern und Fahrer gehackt
Ji-Hun Kim
11.22.17
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Das Mobilitätsunternehmen Uber hat bekannt gegeben, dass es 2016 einen massiven Hack auf das Unternehmen gegeben hat und dabei rund 57 Mio. Datensätze von Kunden und Fahrern geleakt sind. Zu der Zeit war noch Travis Kalanick als Chef im Amt und statt den Hack an die Polizei und Regierung zu berichten und die User zu informieren, zahlte man den Hackern offenbar die Summe von 100.000 Dollar, damit die Informationen gelöscht wurden und Stillschweigen vereinbart wurde. Noch so eine Baustelle, die Dara Khosrowshahi von Kalanick geerbt hat. Es gebe dafür keine Entschuldigungen, so der neue Uber-CEO. Dafür musste Chief Security Officer Joe Sullivan seinen Platz räumen, wie auch der Anwalt Craig Clark, die aktiv in die Vertuschung involviert gewesen sein sollen. Nun soll der Direktor des National Counterterrorism Center Matt Olsen Ubers Sicherheitsprozesse neu austarieren. Uber beteuert indes, dass keine der Daten in die falschen Hände gelangt seien. Hier weiterhin Vertrauen zu haben, dürfte gar nicht mehr so einfach sein.

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