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DARPA arbeitet an einem Frühwarnsystem aus Pflanzen

Genmanipulierte Spürnasen
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Die DARPA – das Forschungsinstitut des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums – hat das APT-Programm aufgelegt. APT steht für "Advanced Plant Technologies" und soll den Einsatz von genetisch veränderten Pflanzen als Frühwarnsystem für die unterschiedlichsten Bedrohungsszenarien vorantreiben: chemische und biologische Kampfstoffe, Radioaktivität etc. So sollen Truppen im Einsatz rechtzeitig informiert werden.

Pflanzen reagieren auf die unterschiedlichsten Umwelteinflüsse und -veränderungen. Ziel des Programms ist es, genau diese Reaktionen zu steuern und auf bestimmte Reize zu trainieren. Die Pflanzen sollen sich in ihrer neuen Rolle selbst versorgen können und extrem widerstandsfähig, also in den unterschiedlichsten geografischen Szenarien einsetzbar sein. Die von den Pflanzen gesammelten Informationen sollen "mit bestehender Hardware" abrufbar und auswertbar sein.

Mitte Dezember soll APT auf einer Konferenz näher vorgestellt werden, zu diesem Zeitpunkt können interessierte Forscher auch Konzepte und Ideen einreichen, mit deren Hilfe das Programm erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann.

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