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Brauerei will Gerste ins All schießen

Und hoffentlich Weltraumbier daraus brauen
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Wenn am 4. Dezember eine der Recycling-Raketen von SpaceX zur ISS abhebt, ist auch ein Pröbchen Gerste an Bord. Auftraggeber ist die Werbeabteilung von Budweiser, die den PR-Stunt als Experiment tarnt: Auf der ISS soll die Gerste keimen und ISS-AstronautInnen zuschauen, wie sich das Korn in Mikrogravität so macht.

30 Tage lange werden die Keimlinge um die Erde kreisen, bevor sie zur Erde zurückkehren und von Budweiser "untersucht" werden. Angeblich könne man daraus etwas über den Pflanzenanbau auf dem Mars herausfinden. Außerdem behauptet Budweiser, das erste Bier auf dem Mars brauen zu wollen.

Aber wenn Budweiser alle PR-Tassen im PR-Schrank hat, dann braut es aus dem Malz etwas Bier und - ach, einfach hochverdünnt in alle Biere einer Charge verteilen. Weltraumbier ist für alle da.

Das ist nicht das erste Mal, dass eine Alkohlfirma ihr Produkt mit etwas Weltall aufmischt. 2011 schickt der schottische Brennerei Ardberg etwas Whisky zur ISS und fand danach heraus, dass sich durch den Weltraumaufenthalt die Zusammensetzung verändert hatte.

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