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Apple verklagt mal wieder Qualcomm

Wer hat denn nun bei wem geklaut?
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Die zähen Auseinandersetzungen zwischen Apple und Qualcomm gehen in die nächste Runde. Seit Jahresbeginn liegen beide Unternehmen im juristischen Clinch. Zuerst beschwerte sich Apple über zu hohe Lizenzgebühren, was wiederum Qualcomm dazu veranlasste, Apple Patentverletzungen vorzuwerfen und so im Nachgang die iPhone-Produktion in China zu stoppen. Basierend auf eben jenen angeblich verletzten Patenten schlägt Apple jetzt zurück.

Konkret geht um mindestens acht Patente, die allesamt um den Energieverbrauch bzw. die -Effizienz von Prozessoren kreisen. Diese Patente waren Kern der Qualcomm-Klage. Nun behauptet Apple, es sei genau andersherum – man habe diese Technologie selbst und weit früher entwickelt und nicht Apple, sondern Qualcomm habe abgekupfert: beim Snapdragon 800 und Snapdragon 820. Zwar sind beide SoCs nicht mehr aktuell, werden also so gut wie kaum noch verbaut – die finanziellen Einbußen für Qualcomm könnten aber dennoch erheblich sein. Die Höhe von Apples Forderungen ist nicht bekannt.

Ausgang ungewiss: Doch Qualcomm bekommt aktuell aus den unterschiedlichsten Richtungen Gegenwind. Die Vorwürfe, die gegen das Unternehmen erhoben werden, drehen sich praktisch ausschließlich um monopolistische Bestrebungen und überzogene Lizenzforderungen. Auch die US-amerikanische Kartellbehörde FTC klagt seit Anfang 2017 gegen Qualcomm.

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