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VLS-128: Velodyne veröffentlicht LiDAR mit 128 Laserstrahlen

Doppelt so viele wie normal
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Velodynes neuer 3D-Sensor VLS-128 tastet mit 128 Laserstrahlen die Umgebung ab, ist aber trotzdem noch viel kleiner als die LiDAR-Klöpse, die man sonst auf den Dächern selbstfahrender Autos sieht. Durch eine Verdreifachung der Kanaldichte und eine Verdopplung der Kanäle und der Zoom-Auflösung könne das Gerät nun 300 Meter weit blicken - genau das, was die Autoindustrie brauche.

LiDAR ist Segen und Fluch der Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Heutige Fahrzeuge benötigen einen 3D-Sinn der Umgebung. Die einfache Ableitung aus 2D- oder 3D-Fotos ist nicht genau genug und fehleranfällig.

Dass Velodyne den VLS-128 ankündigen wird, ist keine Überraschung. Schon auf der IAA in Frankfurt stellte das Unternehmen den neuen Sensorpuck aus. Aber eine wichtige Information gibt es auch heute noch nicht: den Preis. Der LiDAR-Vorgänger HDL-64E kostet über 70.000 Dollar. In einer Pressemitteilung von Anfang November sagte das Unternehmen nur, dass man...

"...den Preis senken wird. Er ist schon dramatisch reduziert und mehr noch, wenn man große Stückzahlen bestellt. In Zukunft wird LiDAR erschwinglich sein und weltweit auf Autos gesetzt für Sicherheit und Autonomie."

Leider scheint der VLS-128 noch immer eine rotierende Lasereinheit zu haben statt - wie einmal gerüchtet - Solid-State-Technik zu benutzen. Aber Velodyne-Chef David Hall hatte in einem Verge-Interview bereits gesagt, sich vor allem auf die rotierenden LiDAR konzentrieren zu wollen.

Spannend wird ein Vergleich der Velodyne-Technik mit Waymos Eigenentwicklung sein. Das Google-Unternehmen hatte einst auf Velodyne gesetzt und dann aus Qualitätsgründen lieber einen eigenen Sensor entwickelt.

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