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iPhone X: Mobilfunkmodule mit unterschiedlicher Performance verbaut

In Europa dürfte es nur die lahmere Variante geben
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Das iPhone X gibt es nicht nur in unterschiedlichen Farben und mit verschiedenen Speicherkapazitäten, Apple verbaut auch zwei verschiedene Mobilfunkmodule, die nach einem Bericht des PC Mag teils deutliche Performance-Unterschiede aufweisen: In der Modellreihe iPhone X A1865 arbeitet ein Qualcomm-Mobilfunkchip, in der Reihe iPhone X A1901 dagegen einer von Intel. Dabei schwächelt das Intel-Modul laut PC Mag insbesondere bei schwachem Empfang, in diesem Bereich soll Qualcomms Chip um Zweidrittel schnellere Datentransfers bieten. Das Intel-Modul unterstützt zudem kein Gigabit LTE, Qualcomms Chip aber schon - nur wurde diese Funktion von Apple links liegen gelassen, mutmaßlich um die Unterschiede nicht zu offensichtlich werden zu lassen. Hintergrund der Zwei-Komponenten-Politik dürfte derweil der Dauerclinch sein, in dem Apple und Qualcomm liegen. Gemunkelt wird dazu, dass Apple am Liebsten ohne Qualcomm-Komponenten auskommen würde, aber Intels Alternative beherrscht auch den CDMA-Standard nicht, den einige US-Betreiber aber zwingend fordern - die "guten" Qualcomm-Chips dürften daher in Europa sowie nicht verkauft worden sein. Fazit: Auch bei Apple scheint Firmenpolitik manchmal vor Produktqualität zu gehen.

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