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Tausende Websites wehren sich heimlich gegen Ad-Blocker

Was man nicht sieht, kann trotzdem passieren
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Nicht alle Websites kämpfen offensichtlich, mit Warnschildern, Bitten, Nervhürden gegen Ad-Blocker. Forscher der University of Iowa und UC Riverside haben herausgefunden, dass 30,5 Prozent der obersten 10.000 Websites Anti-Ad-Blocking-Methoden einsetzen, und dass viele dieser Maßnahmen gänzlich im Verborgenen passieren. Viele Nutzen Skripte, um mit Lock-Inhalten Ad-Blocker zu aktivieren um dann auf eine andere, weniger gut blockbare Weise Werbeanzeigen doch anzuzeigen.

Bisherige Untersuchungen nahmen solche Methoden zur Kenntnis, bezifferten ihre Häufigkeit aber mit unter 5 Prozent. Laut der neuen Studie sind solche ethisch zumindest problematischen Methoden weitaus häufiger.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Ad-Blocker nun Katz-und-Maus spielen können: Sie können entweder ihr Javascript ändern, um Anti-Ad-Blocking-Systeme auszuheben oder die Köderinhalte entdecken und nicht blocken. Wie auch immer: Noch gibt es keinen Frieden zwischen Herstellern von Ad-Blockern und Anti-Ad-Blockern (Ad-Blocker-Blocker-Blocker).

Die Diskussion um die Zukunft von Werbung und die Souveränität von Netz-NutzerInnen muss endlich geführt werden.

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