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Chinas Tiefseemikro hört etwas im Marianengraben

Die Schallausbreitung in der Tiefsee könnte das Militär interessieren
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Eine chinesische Forschergruppe haben ihren ersten Akustiktest im Marianengraben abgeschlossen. Sobald die Ergebnisse ausgewertet sind, könnte das einem Durchbruch beim Verständnis von der Schallausbreitung in extremen Meerestiefen verhelfen. Das könnte die Forschung interessieren, aber auch das Militär.

Die Forscher der Northwestern Polytechnical University in Shanxi haben dafür eine Akustiksonde in ein Tal am südlichen Ende des Grabens gelassen, etwa 11 Kilometer unter der Wasseroberfläche. In solchen Tiefen dient allein Schall der Navigation und Ortung der Umgebung und anderen Akteuren - nur wie sich Schall genau ausbreitet unter solchen extremen Druckbedingungen, war bislang nicht ganz klar.

Aber das Experiment war ein Erfolg. Den Forschern gelang die Aufzeichnung von Tonsignalen dort unten. Außerdem hinterließen sie sechs Mikrofone, um ein Jahr lang die Unterwasser-Tonkulisse einzufangen. Diese Tiefseemikrofone sollen im November eingesammelt werden und könnten ganz neue Einsichten und vor Geräusche aus der Tiefe bergen.

Einige Fotos von der Tiefseemikrofonierung hat die South China Morning Post.

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