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Bericht: Spotify will bis März an die Börse

Anhängige Gerichtsverfahren bremsen die Euphorie
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Dass Spotify an die Börse will, ist seit langer Zeit klar – die Frage bislang war nur: wann? Laut einem Bericht der Kollegen von Axios ist auch das nun geklärt. Die Vorbereitungen laufen bereits. Im Dezember wurden die finalen Schritte eingeleitet.

Laut Axios plant Spotify lediglich eine so genannte Notierungsaufnahme – ein Listing. Damit umgeht der Streaming-Dienstleister die langwierigen und komplexen Zulassungsvoraussetzungen, die mit einem regulären Börsengang verbunden sind. Gehandelt würden die Aktien bei diesem Prozedere lediglich im "Freiverkehr" – Spotify wäre streng genommen somit nicht börsennotiert. Konkret bedeutet das, dass Spotify lediglich die Handelszulassung erwirken muss, am Stichtag aber auf den üblichen Wahnsinn verzichten kann, der mit einem Börsengang verbunden ist. Auch muss Spotify keine konkreten Käufer der Papiere vorweisen.

Spotify ist die unbestrittene Nummer Eins beim Musik-Streaming, schreibt aber dennoch seit Jahren rote Zahlen – trotz stetig steigender Kundenzahlen. Aktuell sieht sich Spotify mit einer Klage des US-amerikanischen Musikverlags Wixen konfrontiert. Streitwert: 1,6 Milliarden US-Dollar. Der Vorwurf: Spotify zahle keine ausreichenden Tantieme für die vom Verlag vertretenen Künstler, darunter Neil Young, Tom Petty und The Doors. Konkret geht es um 11.000 Titel, für die jeweils ein Schadensersatz von 150.000 Dollar angesetzt wurde. Spotify bezieht die betroffene Musik über einen Aggregator und beruft sich auf die Verträge mit diesem Dienstleister.

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