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Bilderkennungs-AI liebt 90er-Jahre LSD-Sticker

So verwirrend
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Es ist klar, dass die Bilderkennung durch künstliche Intelligenz im letzten Jahr massive Schritte nach vorne gemacht hat. Aber natürlich läuft diese Erkennung auch in Bahnen, die mit etwas Wissen der Hintergründe leicht aus dem Ruder laufen. Ein paar Forscher von Google haben sich also selbst die Aufgabe gestellt, wie tricksen wir die AI eigentlich aus.

Dabei benutzen sie die einfache Methode, dass Bilderkennungssysteme für die verschiedenen Pixel keine grundlegende Priorität kennen sondern alles gleich behandeln, was ihnen vorgeworfen wird. Und dann treten sie mächtig auf die Farbtube. Mit Stickern die uns an die Raveexperimente von Bildbearbeitung in den 90ern erinnern liefern sie den AIs so viel tüftelige Farbinformation, dass diese sich ganz entzückt auf das Objekt stürzen, statt die daneben banal herumliegende Banane zu analysieren.

Definitiv eine neue Methode um Bilderkennung auszutricksen, falls man mal irgendwo etwas nicht erkannt wissen möchte. Man muss nur wissen, welches optische System einen gerade belauscht, denn es braucht wohl relativ spezifische dieser Aufkleber für verschiedene AIs. Und albernerweise ist wohl auch die Richtung in der man diese verstörenden Locksticker für die AI aufkleben sollte, nicht unwichtig.

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