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GoPro wirft "200 bis 300" MitarbeiterInnen raus um Kosten zu drücken

Zu viel zu wenig, zu wenig zuviel.
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Um weiter Kosten zu drücken, wird GoPro massenweise Mitarbeiter entlassen. 200 bis 300, vor allem aus der Karma-Abteilung, berichtet TechCrunch. Die MitarbeiterInnen seien bereits informiert. Nur sechs Wochen lang gäbe es Lohnfortzahlung.

GoPro hat kein leichtes Jahr hinter sich. Ein von Quartal zu Quartal wachsender Verlust, vermasselte Produkteinführungen, ein Aktienkurs im Keller. Bereits im Frühjahr kündigte das Unternehmen 270 MitarbeiterInnen.

GoPro wollte ursprünglich mit DJI eine gemeinsame Kameradrohne entwickeln, entschied sich dann aber für den Karma-Alleingang. Doch der Produkteinführung folgte schnell ein Rückruf: Das Gerät fiel reihenweise aus dem Himmel, weil die Verbindung zum Akku im Flug abbrach. Die plötzliche Konkurrenz zu DJIs Mavic-Pro-Copter (samt Follow-me-Modus, den die Karma nicht hatte) tat das Übrige.

Den Gürtel enger zu schnallen, scheint zu funktionieren - zumindest für die Firma und die nicht-entlassenen ArbeiterInnen. GoPro verdiente etwas mehr, und auch für die neuste GoPro 6 mit Bildstabilisierung und verbesserter Bildqualität gab es gute Kritiken.

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