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China will Bitcoin-Herstellung eindämmen

Grund: Umweltschutz und Marktstabilisierung
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Die chinesische Regierung will einem Bericht von Quartz zufolge härter gegen das Berechnen von Kryptogeld vorgehen und strebe gar einen "ordentlichen Ausstieg" aus dem Mining an. Die für die Regulierung der Finanzwirtschaft im Internet verantwortliche Behörde bitte demnach regionale Behörden, Mining-Firmen durch ein Anheben des Strompreises und höheren Umweltauflagen ein klares Signal zu schicken: Hört auf!

Die Regierung sei demnach besorgt um die Umweltbelastung durch massives Mining und das Chaos, das entstünde, wenn die Investoren ihr in Mining und Kryptowährungen angelegtes Geld verlieren könnten.

"Derzeit gibt es so genannte 'Mining'-Firmen, die 'virtuelle Währungen' herstellen," heißt es in einem offiziellen Dokument vom 2. Januar. "Sie haben riesige Mengen Ressourcen verbraucht und die Spekulation in 'virtuelle Währungen' angeheizt."

Zweidrittel des weltweiten Strombedarfs für die Berechnung von Bitcoins wird in China verwendet. Und ein großer Teil dieser Energie sei schmutzig. Mining-Firmen würden ihre Rechenzentren nahe Kohlekraftwerken stellen, die billige Elektrizität herstellen und dabei extrem die Luft und Umwelt verschmutzen. Wer Kryptowährungen herstellen will, soll bald in China höhere Energiepreise zahlen.

Sicherlich zählen aber auch die sozialen Probleme von Kyprowährungen als Geld für illegale Geschäfte und Steuerhinterziehung auch eine Rolle bei der Entscheidung.

Dazu kommt, dass Krypto-Mining eine seltsames Eigenleben entwickelt hat. So sollen einzelne Betreiber von Wasserkraftwerken schon ihr eigenes Mining-Geschäft mit Eigenstrom betreiben.

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