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Vorsicht: Meltdown-Patch für Windows 10 könnte AMD-Rechner lahmlegen

Microsoft pausiert das Patchen, beschuldigt AMD-Dokumentation
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Microsoft reagiert auf Berichte unbootbarer AMD-Computer und pausiert das Patchen mit Updates gegen die Meltdown- und Spectre-Sicherheitslücken. Das geht aus einer Support-Nachricht hervor, die The Verge entdeckt hat. Über die Probleme hatten wir bereits berichtet.

Demnach seien mehrere Nutzer nach dem Patch nicht mehr über das Windows-10-Titelbild hinweg gekommen. "Damit AMD-Nutzer in keinen unbootbaren Zustand geraten, pausiert Microsoft vorübergehend die Verbreitung der Betriebssystem-Updates für Windows an Geräte mit den betroffenen AMD-Prozessoren."

Laut Userberichten haben nur spezielle AMD-Modelle das Problem: "Ich habe einen älteren AMD Athlon 64 X2 6000+ und nach der Installation von KB4056892 bootet das System nicht mehr sondern zeigt nur noch das Windows-Logo ohne Animation und sonst nichts mehr." Andere Athlon- und Sempron-Nutzer bestätigten das Verhalten.

Microsoft bestätigte das Problem und bezichtigte AMD einer fehlerhafter Dokumentation: "Nach der Untersuchung hat Microsoft festgestellt, dass manche AMD-Chipsätze nicht der Dokumentation entsprechen, die Microsoft für die Entwicklung von Schutzmechanismen gegen die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown übergeben wurden."

Das ist natürlich das Letzte, das Microsoft und AMD jetzt gebrauchen können, zumal AMD angibt, kaum von den vor allem Intel betreffenden Lücken betroffen zu sein. Microsoft arbeitet an einer Behebung des Problems. Wer nach dem Einspielen des zurück gezogenen Patches aber nicht mehr weiter kommt, kann diesen Fix probieren.

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