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Project Linda: So wird aus dem Razer Phone ein Android-Laptop

Neuer Twist für ein altes Konzept
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Razer hat noch viel vor mit dem ersten Smartphone des Unternehmens. Auf der CES zeigte man gestern, wohin die Reise gehen könnte – mit dem "Project Linda".

Der Traum, dass Smartphones den klassischen Laptop irgendwann überflüssig machen werden, ist noch lange nicht ausgeträumt. Ob Motorola mit der Kombination aus Atrix und Lapdog oder Samsung mit der DEX-Station – die Konvergenz ist nach wie vor Thema. Auch bei Razer denkt man darüber nach und hat einen Prototypen entwickelt, ein Laptop-Gehäuse, in das das Razer Phone dort eingelassen wird, wo normalerweise das Touchpad sitzt. Das Smartphone fungiert dann auch als Touchpad, doch dazu soll es nicht bleiben. Das Display des Laptops misst 13,3" und löst mit QHD auf. Im Gehäuse des Notebooks findet sich sonst nur ein Akku und eine Festplatte mit 200 GB Kapazität. Über USB-Type-C wird geladen, mit dem USB-A-Port kann normale Peripherie wie eine Maus angeschlossen werden. Sogar einen Kopfhörer-Ausgang hat Razer verbaut – genau wie eine Webcam.

Gallery: Up close with Razer's Project Linda | 16 Photos



Ob aus Project Linda jemals ein wirkliches Produkt wird, ist noch unklar. Aktuell scheint es eher eine Machbarkeitsstudie, die aber bereits in diesem frühen Stadium gut funktioniert. Die Kombination aus Laptop und Smartphone erlaubt theoretisch den Einsatz des Telefons als zweiten Screen – was bei vielen Apps durchaus Sinn machen würde. Gerade bei solchen, bei denen Menüs eine große Rolle spielen, wie zum Beispiel der Fotobearbeitung oder Audio-Anwendungen. Selbst in Word oder Excel könnte man das Wechseln zwischen verschiedenen Ebenen so elegant auslagern. Mit seinen 8 GB RAM und dem Snapdragon 835 ist das Razer Phone zumindest in der Theorie auch durchaus in der Lage, das alles zu stemmen.

Project Linda: The Best Reason to Get a Razer Phone

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