Image credit:

China: Apple überlässt iCloud-Daten jetzt örtlichem Dienstleister

Regulierungen machen den Umzug erforderlich
Share
Tweet
Share
Save


Apple folgt in China ein weiteres Mal den Regulierungsvorgaben der Regierung. Die iCloud-Daten chinesischer Kundinnen und Kunden werden ab Ende Februar in einem lokalen Rechenzentrum gespeichert und von dort gemanagt. Der Dienstleister heißt GCBD, das neue Rechenzentrum, das zwar von Apple selbst gebaut wurde, jedoch von GCBD, einem staatlichen Unternehmen, betrieben wird, liegt in Guizhou. Apple will in dieser Provinz insgesamt 1 Milliarde US-Dollar investieren.

In Cupertino verkauft man den Wechsel als positiv. Mit dem Wechsel könne man einen schnelleren und verlässlicheren Service anbieten und stelle außerdem sicher, dass die Vorgaben der Regierung eingehalten werden. Cloud-Dienste, die von chinesischen Kunden genutzt werden, müssen in China von einem chinesischen Unternehmen betreut werden.

Der Datenschutz sei weiterhin gewährleistet, heißt in einer Stellungnahme Apples gegenüber 9To5Mac weiter. Die Kunden sollen in den kommenden Wochen über den Umzug informiert werden.

Andere Unternehmen sind von der Umstellung ebenso betroffen, Apple ist allerdings die erste Firma, die konkrete Pläne vorlegt und öffentlich macht. Im vergangenen Sommer hatte Apple auf Druck der chinesischen Regierung VPN-Programme aus dem App Store entfernt.

From around the web

ear iconeye icontext filevr