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LG steigt aus dem Smartphone-Wettrüsten aus

Neustrukturierung beginnt
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Der Vize von LG, Cho Sung-jin, hat im Rahmen der CES einen Strategiewechsel für die Smartphone-Abteilung des Unternehmens angedeutet. "Wir werden neue Smartphones dann auf den Markt bringen, wenn sie gebraucht werden, und nicht mehr nur, wenn unsere Mitbewerber es tun." Der Manager reagierte mit seinem Statement auf die Frage eines Journalisten, der wissen wollte, wann denn nun das G7 veröffentlicht werden würde. Cho fuhr fort, man wolle den Lebenszyklus eines Geräts verlängern und lieber um neue Varianten erweitern, und nannte im gleichen Atemzug die G- und V-Serie. Das V30 war auf der CES in einer neuen Farbe vorgestellt worden.

Weiter sagte er, es sei wichtig, eine gute Plattform für längere Zeit zu unterstützen. Zudem sei man besorgt über die zukünftige Verfügbarkeit von Lithium.

Plötzliches Umweltbewusstsein in der LG-Chefetage ist als Motivation jedoch eher unwahrscheinlich. Die Smartphone-Sparte von LG fährt seit mehreren Jahren Verluste ein, der Geschäftsbereich ist reformbedürftig. Das modulare Design des G5 war bei der Kritik durchgefallen, der Nachfolger G6 war in verschiedenen Regionen der Welt mit unterschiedlichen Features in den Handel bekommen – so fehlten vielerorts die Alleinstellungsmerkmale. Und beim V30 brauchet LG fast vier Monate von der Vorstellung bis zum Verkaufsstart.

Dass das G7 von dieser neuen Strategie (noch) nicht betroffen sein wird, gilt hingegen als sicher.

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