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Stravagate: Pentagon prüft Leitlinien nach Fitnessleck

Braucht es mehr Ausbildung oder mehr Leitlinien?
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Als gestern bekannt wurde, dass die Tracking-App Strava Militärgeheimnisse offenbart, war die Frage: Wie reagiert das Pentagon darauf, dass zum Beispiel die Häufigkeit von Wachpatrouillen anhand der frei zugänglichen Strava-Karte aufgedeckt wurden und darüber sogar einzelne Personen de-anonymisiert werden konnten? Jetzt berichtet Reuters, dass US-Verteidigungsminister Jim Mattis eine Überprüfung der Situation angeordnet hat.

In einer Stellungnahme sagte das Pentagon:

"Wir nehmen so etwas sehr ernst und betrachten die Situation um herauszufinden, ob zusätzliche Ausbildungen oder Anleitungen nötig sind und ob zusätzliche Leitlinien entwickelt werden müssen, um die Sicherheit des Personals des Verteidigungsministeriums weiterhin zuhause und in der Ferne sicherzustellen."

Colonel Robert Manning sagte in einem Interview außerdem, dass seines Wissens nach keine US-Stützpunkte durch Stravas Heat Map gefährdet wurden.

Erst in jüngster Vergangenheit hat das US-Militär die Gefahr ausländischer Soft- und Hardware unter die Lupe genommen und etwa den Einsatz von Antivirus-Software von Kaspersky und den Einsatz von DJI-Coptern kritisiert. Aber wahrscheinlich gilt beim Militär genau wie überall anders, dass die eigene Inkompetenz, der Faktor Mensch, noch immer die größte Sicherheitslücke ist.

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