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iOS 12: Apple streicht Features

Stabilität ist wichtiger als neue Funktionen
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Bei Axios berichtet Ina Fried, dass man sich bei Apple dazu entschieden hat, zahlreiche eigentlich für iOS 12 geplante Features nicht in die kommende Version des Betriebssystems zu integrieren und ein Jahr ruhen zu lassen. Craig Federighi, Apples Software-Chef, soll die ausführenden Teams diesbezüglich bereits informiert haben. Statt mit neuen Funktionen zu glänzen, soll iOS 12 vielmehr ein Wartungs-Update werden, bei dem die generelle Stabilität genauso im Mittelpunkt steht, wie Leistungsoptimierung und das Ausmerzen von Bugs.

Dem Bericht zufolge habe man bei Apple an zahlreichen Überarbeitungen des Betriebssystems für iPhone und iPad gearbeitet – zum Beispiel einem neuen Homescreen und dem Umbau der Mail-App. Auch bei der Kamera seien Änderungen geplant gewesen, die sowohl das Interface als auch die Bildbearbeitung betreffen. Diese und weitere Neuerungen sollen nun erst 2019 verwirklicht und Usern nicht schon im kommenden Herbst mit dem nächsten großen Update zur Verfügung gestellt werden.

Die aktuellen Versionen von iOS und macOS gelten aus ungewöhnlich unzuverlässig und fehleranfällig. Seit der Veröffentlichung im vergangenen Herbst wurden zahlreiche Punkt-Updates veröffentlicht – gerade für iOS. macOS hingegen kämpfte mit fast schon peinlich zu nennenden Versäumnissen an mehreren Stellen. Dass nun die nächsten Iterationen eher Produktpflege zu sein scheinen, werden viele Kunden sicherlich begrüßen. Denn was Ina Fried über iOS berichtet, wird flankiert von einer Meldung bei Bloomberg, in der auch das Desktop-System von Apple erwähnt wird.

Bleibt die Frage, ob die Ende vergangenen Jahres spekulierte "Zusammenlegung" beider Systeme nun auch vom Tisch ist.

Die Entwicklung der neuen Software für die Apple Watch und den Apple TV sollen hingegen wie geplant abgeschlossen werden.

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