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Spotify Connect verschwindet von vielen Lautsprechern und Verstärkern

Keine klare Begründung
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Neben den grundsoliden Smartphone-Apps, dem großen Musikkatalog und den zahlreichen extra Angeboten, ist Spotify Connect das vielleicht beste Feature des Streaming-Dienstleisters. Hier holen sich zahlreiche Lautsprecher und andere HiFi-Komponenten den Stream direkt von den Servern – das Smartphone muss keine Daten übergeben. Das schont den Akku und das Endgerät kann parallel auch für andere Dinge verwendet werden. Doch die Liste der unterstützen Hardware schrumpft. Spotify streicht das Feature von zahlreichen Speakern und Verstärkern. Kunden sind darüber alles andere als amüsiert.

Den Schritt hatte Spotify allerdings schon vor längerer Zeit angekündigt und eine detaillierte Liste aller betroffenen Gerätschaften veröffentlicht. Daraus ging hervor, welche Hardware endgültig über die digitale Klinge springt und bei welchen Komponenten deren Hersteller mit Updates der Firmware gegensteuern können. Spotify begründet den Schritt mit einem Update der eigenen Backend-Infrastruktur und weist darauf hin, dass lediglich ältere Hardware betroffen sei. Was gerade bei Geräten wie hochwertigen Verstärkern ein eher schwacher Trost für die Kunden sein dürfte: Solche Hardware kauft man und hat sie dann lange – sehr lange – im Einsatz.

Gestrichen wird Spotify Connect zum Beispiel von zahlreichen Geräten von Onkyo, Pioneer oder NAD. Auch der BeoSound 5 von Bang & Olufsen ist betroffen, genau wie der iTeufel Air Blue von Teufel. Hardware von Yamaha, Marantz oder Denon benötigt ein Update.

Warum sich Spotify zu diesem Schritt entschlossen hat, ist nicht bekannt. Somit sind auch zukünftige neue Feature von Spotify Connect, die sich mit bestimmten Hardware-Konfigurationen nicht umsetzen lassen, reine Spekulation.

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