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Facebook-Informant zu Journalist: Bitte schalte dein Handy aus, Facebook könnte uns tracken

Und weitere Facebook-Horrorgeschichten von Facebook-MitarbeiterInnen
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Im Lichte des Datenschutzurteils beim Landgericht Berlin (Verbraucherzentrale Bundesverband vs. Facebook) und den sinkenden NutzerInnenzahlen kann man sich bei den Kollegen von Wired noch ein wenig Übelkeitspotenzial anhäufen: In der Geschichte über Facebooks schwierige letzten zwei Jahre kommen auch zwei Facebook-Mitarbeiter zu Wort, die Facebook-Informationen an Journalisten ausgeleitet haben und ihre Angst vor Facebooks Tracking-Möglichkeiten gegen sie und die Journalisten äußern. Der ganze Text ist voller schlimmer Stellen, aber diese zwei sind besonders abstoßend:

"Ein Angestellter bat den Wired-Reporter, sein Handy auszuschalten, damit die Firma nicht so leicht herausfinden könnte, ob es in der Nähe eines Facebook-Mitarbeiters war."

Ein anderer, ehemaliger Dienstleister berichtet weiterhin vom Tag seiner Kündigung: In einem Videotelefonat wurde er gefragt, ob er mit dem Gizmodo-Journalisten Nunez zu tun gehabt hätte. Er verneinte das, woraufhin ihm gesagt wurde, dass Facebook seine Gchat-Nachrichten gelesen hatte. Er wurde sofort gefeuert.

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